Abwägen der Pro und Kontras für eine Anpassung Ihrer ERP-Lösung

Das Wort „Veränderungen“ ist für viele IT-Experten in der Fertigungsindustrie höchst umstritten. Auch „betriebs- fertig“ weckt unterschiedliche Assoziationen, da es oftmals mit alten generischen Unternehmenslösungen in Verbindung gebracht wird, die unter dem Deck- mantel der „Plug and Play“-Unkompliziertheit rudimentäre Funktionen boten.

Mit der Veränderung der Herstellerbedürfnisse in den letzten Jahren hat sich auch die verfügbare Software zu deren Erfüllung verändert und damit kürzlich für Diskussionen rund um die alte Frage „Ändern oder nicht ändern“ gesorgt. Während dieses Problem weiterhin kompliziert bleibt, scheint der Trend von stark angepassten Systemen deutlich weg zu gehen. Stattdessen stehen Systeme, die ohne bedeutende Änderungen einen Großteil der erforderlichen Funktionen erbringen, hoch im Kurs.
Dieser Trend wird durch mehrere Faktoren angetrieben, beispielsweise alternde Systeme (das Akronym „ERP“, das zuerst von Gartner verwendet wurde, feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag), die stetig steigende Schwierigkeit, damit vertraute Arbeitskräfte zu finden, sowie sich ändernde Marktbedingungen. Dennoch scheint die wachsende Verfügbarkeit von Cloud-basierten Lösungen, die auf das Erfüllen der spezifischen Bedürfnisse von Industrie- bzw.
Geschäftsbereichen ausgelegt sind, derzeit der treibende Faktor zu sein. Unternehmen müssen nicht länger Funktionalität gegen Unkompliziertheit und niedrige Gesamtbetriebskosten eintauschen.