Agile Operations und die drei Wege – Einblicke von DevOps-Experten einschließlich Gene Kim

In nahezu jedem Gespräch über DevOps geht es um die Transformation von Development-Teams, die der Übergang vom sequenziellen Design von Wasserfallmethoden zum iterativen, agilen Ansatz von Scrum-Methoden mit sich bringt. Und das ist auch kein Wunder, denn sie ist drastisch, spannend und liefert beeindruckende Ergebnisse. Was hingegen genauso drastisch ist, aber weniger oft erwähnt wird, ist der Wechsel, den IT-Operations-Teams aushandeln müssen. Im Zusammenhang mit der uns bekannten vorhersagbaren Stabilität kann die Andeutung, dass eine wachsende Reihe von als „Agile Operations“ bezeichneten Praktiken existiert, irreführend scheinen. Das aber nur, bis man berücksichtigt, wie Cloud-Computing, Microservices, containerisierte Anwendungen und Ähnliches die Definition von Infrastruktur grundlegend verändern. Diese neue, agile Infrastruktur und die mit ihr verbundenen Konzepte wie zum Beispiel geplante Ausfälle bewirken – oder erfordern gar – die Zusammenarbeit zwischen Development und Operations.

Auf dem Papier klingt das toll, aber wie kann die Operations-Disziplin von einem IT-Operations-Team angepasst werden, das traditionell anhand auf Kosten von Änderung aufrechterhaltener Resilienz gemessen, ausgerüstet und sogar vergütet wird – ohne dass das Unternehmen erhöhten Risiken durch technische Anfälligkeit ausgesetzt wird?