Das Ransomware-Problem in Deutschland verstehen

Ransomware, auch Erpresser-Software genannt, gibt es schon seit einigen Jahren. Durch die enormen Zuwachsraten bei der Anzahl der unterschiedlichen Ransomware-Familien sowie die immer ausgeklügelteren Methoden zu ihrer Verbreitung wurde aber 2016 das Jahr, in dem Ransomware in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Security-Branche rückte.

Die zunehmende Professionalisierung der hinter Ransomware stehenden Kriminellen machte sich 2016 auch darin bemerkbar, dass sie ihre Aktivitäten von privaten Anwendern immer stärker auf Firmen verlagerten. Statt einigen hundert Euro fordern sie hier schnell einige zehntausend Euro – wohl wissend, dass betroffene Firmen die Daten oft dringend benötigen und wohl wissend, dass viele in ihrer Not bereit sind zu zahlen.

Dennoch unterschätzen die Verantwortlichen in deutschen Firmen das Problem immer noch, wie aus einer umfangreichen Umfrage von Ostermann Research im Auftrag von Malwarebytes hervorgeht. Demnach sehen nur zwölf Prozent der Entscheidungsträger in deutschen Organisationen Ransomware als ein “Problem” oder ein “extremes Problem”. Andererseits waren 18 Prozent der Befragten in den vergangenen zwölf Monaten Opfer einer Ransomware-Attacke. Am häufigsten zielt Ransomware der Umfrage zufolge auf Einrichtungen im Gesundheitswesen und der Finanzdienstleistungsbranche ab.

Die meisten Opfer von Ransomware in deutschen Organisationen waren bislang Führungskräfte der mittleren Führungsebene oder der C-Ebenen. Mehr als 20 Prozent der deutschen Opfer von Ransomware hatte infolge der Infektion Umsatzverluste zu verzeichnen.

In dieser 26 Seiten umfassenden Studie bekommen Sie einen gründlichen Überblick über das Ausmaß der Ransomware-Bedrohung in Deutschland, über Angriffsziele, Angriffswege und die Situation in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern. Damit erhalten Sie wichtige Informationen und Grundlagen für das Risiko-Management und die Erstellung oder Evaluierung einer Abwehrstrategie für Ihr Unternehmen.