Digitalisierung im Mittelstand: die Rolle der Fachbereiche

Bei der Digitalisierung spielen die Fachbereiche eine entscheidende Rolle. Schließlich kennen sie die spezifischen Geschäftsprozesse am besten. In diesem Whtepaper wird auf Basis einer umfangreichen Befragung dargestellt, wie aktiv Fachbereiche die Digitalisierung derzeit mitgestalten. Außerdem wird untersucht, welche unternehmensweiten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Digitalisierung geschaffen werden müssen.

Digitalisierung ist für mittelständische Unternehmen eine große Aufgabe. Viele zögern daher noch – auch oft einfach deshalb, weil sie nicht wissen, wie und wo sie anfangen sollen. Entziehen kann sich ihr aber keiner: Denn selbst Firmen, die für sich selbst nur wenig Potenzial sehen, werden durch zahlreiche Geschäftspartner zunehmend dazu gedrängt, sich an deren digitalen Prozessen zu beteiligen. Für sie heißt es dann den Weg mitzugehen oder die Geschäftsbeziehung zu riskieren.

In den meisten Firmen bietet Digitalisierung neben den Möglichkeiten, Aufgaben effizienter zu erledigen und mehr Ordnung und Struktur in die Datenverarbeitung zu bringen, auch die Gelegenheit, bisher nicht genutzte oder gar nicht vorhandene Daten und Informationen auszuwerten. Dadurch ergeben sich dann in der Regel neue Nutzungsszenarien und Geschäftsfelder.

Eine entscheidende Rolle spielen dabei die Fachbereiche. Sie kennen schließlich die spezifischen Geschäftsprozesse am besten. Allerdings wäre es verfehlt, daher in jedem Bereich “einfach einmal mit der Digitalisierung anzufangen”. Das würde letztendlich zu mehreren, wahrscheinlich inkompatiblen Insellösungen führen. Da Digitalisierung ein unternehmensweiter Veränderungsprozess ist, muss seiner Umsetzung eine ganzheitliche Betrachtung vorausgehen und auch ein ganzheitlicher Lösungsansatz zugrunde liegen – am besten ein Enterprise Content Management (ECM),

Dieses Whitepaper beschreibt den Stand der Digitalisierung im Mittelstand und zeigt “Hotspots der Digitalisierung” auf. Außerdem wird auf Grundlage einer Befragung unter 215 mittelständischen Unternehmen ab 50 Mitarbeitern die Sichtweise der einzelnen Fachbereiche dargestellt: Finanzen und Controlling, Einkauf inklusive Recht und Compliance, Business Development/Produktmanagement, Personal sowie Qualitätsmanagement. Abschließend wird bewertet, inwieweit ein ECM die einzelnen Digitalisierungsbemühungen unterstützen kann.