Erkennen Sie Insider-Angriffe in Echtzeit

Viele Angestellte stehlen Dinge von ihrem Arbeitsplatz. Aber es besteht ein großer Unterschied darin, einige Stifte und Haftnotizen einzustecken oder das Büro mit Quellcode, strategischen Marketingplänen, Bilanzen, Kreditkartendaten oder einer langen Liste mit Kundenkontakten zu verlassen. In manchen Fällen verfolgen Mitarbeiter oder Auftragnehmer arglistige Motive wie Zerstörung, Beschädigung oder Diebstahl. Es kommt vor, dass Mitarbeiter vertrauliche Informationen in ihren neuen Job mitnehmen, da sie der Meinung sind, dass sie der rechtmäßige Besitzer ihrer Arbeitsergebnisse sind. In vielen Fällen sind Mitarbeiter jedoch einfach unaufmerksam oder gehen fahrlässig mit ihren Anmeldeinformationen um und öffnen dadurch die Tür für Datendiebstahl durch externe Angreifer.

Bedrohungen mit hohem Risikopotenzial

Unabhängig von der Ursache stellen Insider-Bedrohungen eine erhebliche Gefahr für Organisationen aller Größen und aller Branchen dar. Laut der jüngsten Umfrage zur Cyberkriminalität in den USA durch das Computer Emergency Response Team der Carnegie Mellon University handelt es sich bei 28 % der gesamten Cyberkriminalität um Fälle der Insider-Bedrohung. Mehr als ein Drittel der Unternehmen meldeten im Jahr 2013 einen Insider-Cyberangriff und 32 % der betroffenen Organisationen gaben an, dass die durch Insider-Cyberangriffe verursachten Schäden größer waren als die durch Outsider-Angriffe.