Mit digitalen Workflows agilere Geschäftsprozesse ermöglichen

Obwohl überall von den Möglichkeiten einer digitalen, vernetzten Welt zu lesen und zu hören ist scheint die Digitalisierung gerade in Bezug auf klassische Büroprozesse noch weit weg zu sein. Dabei besteht hier laut Prof. Wilhelm Bauer vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) insbesondere für den Mittelstand ein erhebliches Potenzial.

Voraussetzung ist nach Ansicht des Wissenschaftlers allerdings, dass sich Unternehmen frühzeitig auf die neue Arbeitsorganisation einstellen und durch die Gestaltung ihrer Workflow-Prozesse agiles, also dezentrales und dennoch kollaboratives Arbeiten ermöglichen. Doch gerade kleine und mittelständische Unternehmen befürchten durch die beratungsintensive Einführung von Systemen für Dokumentenmanagement oder Enterprise Content Management häufig hohe Kosten.

Allerdings muss die Einführung eines derartigen Systems nicht zwangsläufig mit einem hohen Beratungs- und Customizing-Aufwand einhergehen. Oft reicht es bereits völlig aus, mit standardisierten und bewährten Strukturen anzufangen und die dann nur allmählich und beim Aufkommen weiterer Anforderungen anzupassen. Dazu muss aber natürlich die Grundlage stimmen. Wie diese Grundlage aussehen sollte und wie sich dann im Laufe der Zeit Anpassungen vornehmen lassen, spielt Kyocera in diesem Whitepaper am Beispiel einer fiktiven Firma durch. Deren Beispiel lässt sich jedoch hervorragend als Vorlage für eine eigene Strategie in dem Bereich verwenden.