Mit ITSM die IT-Abteilung ins rechte Licht rücken

IT-Abteilungen stehen heute vielfach an einem Scheideweg. Zur aktuellen Situation hat beigetragen, dass sich gleich viele Faktoren stark verändert haben – sowohl kaufmännische als auch technologische. Dazu gehört die Verbreitung und Komplexität neuer Systeme, die wachsende Zahl an IT-Nutzern, neue Möglichkeiten externer Beschaffung sowie die Art, wie Technologien heute gekauft und genutzt werden.

Dadurch sind IT-Abteilungen gezwungen, sich selbst zu analysieren, um Möglichkeiten und Wege für ihre Modernisierung und so letztendlich auch eine künftige Existenzberechtigung zu finden. Jeder CIO sollte daher bereit sein, die eigene Organisation zu verändern und Struktur, Funktion und Fähigkeiten zu hinterfragen. Beispielsweise sollte die Rolle der internen IT neu und klarer definiert werden. In vielen Fällen wird sie dann mehr eine Art Broker oder Vermittler sein, als wie früher der Taktgeber und Motor der technischen Entwicklung. In dieser Diskussion – und auch der Beschäftigung mit sich selbst – brauchen IT-Leiter und –Abteilungen belastbare Zahlen, die ihnen helfen, den eigenen Wert zu definieren und aufzuzeigen. Heute geraten diese Aussagen – sofern sie überhaupt möglich sind – häufig jedoch noch zu IT-spezifisch. Der CIO, der einerseits zu Kostensenkung gedrängt wird und andererseits einen geschäftlichen Mehrwert liefern soll, benötigt einfache, sachlich-geschäftliche Daten darüber, was seine Abteilung macht und warum sie wichtig ist.

Barclay Rae, IT Service Management Consultant, stellt in diesem deutschsprachigen Diskussionspapier Ansätze vor, wie die IT mit ITSM die die Möglichkeiten hat sich als Lösungsanbieter neu zu erfinden und mit internen Partnern und Abteilungen neue Möglichkeiten der Wertschöpfung zu schaffen.