Nie wieder Datenverlust!

Sämtliche radiologische Bilder verwaltet das Krankenhaus Nordwest volldigital in einem
computergestützten Picture Archiving and Communications System (PACS). Höhere Bildauflösungen
verursachen dabei allerdings ein höheres Datenaufkommen – Daten, die durch Netzwerkleitungen transferiert, auf Speichersystemen zwischengelagert und schließlich auf einem Archivspeicher langfristig aufbewahrt werden müssen. Auch anderswo im Krankenhaus Nordwest kennen die Pegelstände der Datenflut seit Jahr und Tag nur eine Richtung – aufwärts. Und praktisch kein administrativer Prozess in den zehn Kliniken und vier Instituten des Hauses kommt heute ohne IT-Unterstützung aus.

Hinzu kam, dass zur selben Zeit eine Disaster-Recovery-Analyse empfindliche Schwachstellen
bei der Datenverfügbarkeit offengelegt hatte. Das Klinikmanagement reagierte umgehend
und entschied, den geplanten Bau eines zweiten RZ-Standorts in einem getrennten Brandabschnitt
um ein halbes Jahr vorzuziehen. Sämtliche Daten und Applikationen lassen sich aus dem primären Rechenzentrum im Verwaltungsgebäude in das neue Sekundärrechenzentrum im Kellergeschoss eines nahegelegenen Gebäudes spiegeln. „Das Krankenhaus Nordwest verwirklicht somit vollständige Redundanz auf allen Ebenen und kann die Stabilität kritischer Klinikanwendungen auch in Havarie-Fällen garantieren“, kommentiert Marco Moro.