Performance sichert geldwerten Versorgungsvorteil

Das Reaktorunglück im japanischen Fukushima hat in der deutschen Energiebranche einen tiefgreifenden Wandel ausgelöst. Seit 2011 herrscht in der Bundesrepublik ein breiter gesellschaftlicher Konsens darüber, dass erneuerbare Energien künftig den Hauptanteil der Versorgung abdecken sollen. So groß die technologischen und administrativen Herausforderungen der Energiewende auch sind – gerade für kommunale Versorger ergeben sich mindestens ebenso große Chancen. Ein Unternehmen wie etwa die mittelfränkische infra fürth unternehmensgruppe war bis vor wenigen Jahren noch auf die Rolle eines reinen Verteilnetzbetreibers und Versorgers limitiert. An der Wertschöpfung durch Energieerzeugung hatte sie keinen Anteil.

Genau das ändert sich mit der wachsenden Bedeutung heimischer „grüner“ Energien aus Sonne, Wind, Wasser und Biogmasse. Bis 2050 sollen rund 80 Prozent des erzeugten Stroms in Deutschland aus regenerativen Energiequellen stammen. Die infra hatte die Zeichen der Zeit früher als andere erkannt: So begann das Unternehmen schon 2010 – also noch vor der Energiewende – mit dem Bau eines hochmodernen Bio-Energie-Zentrums im nahe gelegenen Cadolzburg. Seit Anfang 2012 wird dort Strom und Wärme für mehrere tausend Haushalte aus pflanzlichen Rohstoffen wie Mais und Grassilage produziert.