Migration virtueller Computer von Intel- zu AMD-basierten Serverplattformen

Prozesse und Best Practices für die Migration virtueller Maschinen mithilfe von VMware und Carbonite Tools.

Virtualisierung bleibt das Mittel der Wahl zur Maximierung von Effizienz und Agilität in einer Hybrid-IT-Umgebung. Die Virtualisierung ermöglicht Unternehmen aller Größen Kosteneinsparungen, eine bessere Serverauslastung und mehr geschäftliche Flexibilität. Die Vorteile liegen auf der Hand: Unternehmen berichten von Einsparungen von 20 Prozent durch die Servervirtualisierung, die 2017 das wichtigste geplante Infrastrukturprojekt darstellte. Dementsprechend prognostizieren Analysten, dass im Jahr 2020 41 Prozent der neu ausgelieferten Server virtualisiert sein werden, gegenüber 33 Prozent im Jahr 2015.

HPE ProLiant DL325 Gen10 und HPE ProLiant DL385 Gen10 Server sind optimal für die Virtualisierung geeignet. Sie ermöglichen sofortige Kosteneinsparungen durch Konsolidierung und bieten gleichzeitig eine überragende Sicherheit und vereinfachte Verwaltung zur Steigerung der Produktivität. Die auf Prozessoren der AMD EPYC 7000-Serie basierenden HPE ProLiant DL325 Gen10 1P und HPE ProLiant DL385 Gen10 2P Server setzen in puncto Virtualisierungsleistung, Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) und Sicherheit neue Maßstäbe. Beide bieten ein ausgewogenes Verhältnis von Rechenleistung, Arbeitsspeicher und E/A, um eine optimale virtualisierte Umgebung für die Ausführung mehrerer Workloads zu schaffen.

Migration virtueller Computer von Intel zu AMD-basierten Serverplattformen (Bild: HPE)

Mit Unterstützung von bis zu 32 Kernen und einem Arbeitsspeicher von 2 TByte mit 128-GByte-DIMMs und NVMe-Speicher von 40 TByte ist der HPE ProLiant DL325 Gen10 die richtige Wahl für die Virtualisierung in kleineren Umgebungen. Dieser Server ist der Maßstab für eine erstklassige Virtualisierungsleistung mit einem Socket. 5 Unternehmen, die eine kostengünstigere Lösung suchen, ohne Kompromisse bei E/A und Funktionen einzugehen, müssen bei Auswahl des HPE ProLiant DL325 Servers nur eine Lizenz pro Server erwerben. Der HPE ProLiant DL385 Gen10 unterstützt bis zu 64 Kerne und einen Arbeitsspeicher von 4 TByte mit 128-GByte-DIMMs und bietet eine unübertroffene Skalierbarkeit für die Virtualisierung in einem Server mit zwei Sockets. Beide Server skalieren sehr linear in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis für die Virtualisierung und den Preis pro virtueller Maschine (Virtual Machine, VM), wobei der Preis pro VM um bis zu 27 Prozent niedriger ist als beim führenden 2P-Mitbewerber für Virtualisierung.

Administratoren stellen neue VMware® VMs häufig auf einem neuem Server oder in einem neuen Servercluster bereit. Manchmal müssen sie jedoch bestehende VMs zwischen Servern migrieren und möglicherweise bestehen Unsicherheiten bezüglich der Migration von VMs zwischen Intel®- und AMD-basierten Servern. In diesem Whitepaper werden Best Practices für das optimierte und sichere Migrieren bestehender VMware VMs von Intel-basierten Servern zu auf AMD EPYC-Prozessoren basierenden HPE Servern mithilfe von VMware oder
Carbonite® Software beschrieben.

Zielgruppe

Dieses Dokument richtet sich an IT-Experten mit Schwerpunkt Virtualisierungsverwaltung. Für die Ausführung der hier beschriebenen Aufgaben müssen Sie über gewisse Kenntnisse im Verwalten von HPE ProLiant Servern verfügen und mit dem VMware ESXiTM Hypervisor vertraut sein.